Mein Ziel

Ein sorgenloses Leben führen und finanziell unabhängig werden!

 

Auf dieser Seite möchte ich Dir die Beweggründe meines Handelns etwas näher bringen und meine Ziele beschreiben.

Was bedeutet finanzielle Freiheit für mich?

Der Begriff der finanziellen Freiheit ist dieser Tage zu einem ziemlich abgegriffenen Modebegriff geworden. Für mich bedeutet dieser Zustand aber etwa das Folgende:

Die Möglichkeit, ein unabhängiges Leben zu führen und der Herr über seine Lebenszeit zu sein. Sich dabei den Ort aussuchen zu können, an dem man gern leben möchte. Die Kunst, sein Leben frei von Einschränkungen gestalten und leben zu können. Nicht jeden morgen früh aufstehen zu müssen. Die Wahl zu haben, etwas zu tun oder zu lassen. Die Welt kennenzulernen und sich mit Dingen beschäftigen zu können, die einen wirklich interessieren. Sich etwas eigenständiges im Leben aufzubauen und es für die Nachwelt zu hinterlassen.

Aufgrund der demografischen Entwicklung unser Gesellschafwird der durchschnittliche Arbeitnehmer, der sein ganzes Leben in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt hat, erst mit 67 Jahren in Rente gehen können. Erste Experten rechnen aber bereits damit, dass Menschen meiner Generation wohl eher mit einem Renteneintrittsalter von 71 Jahren rechnen werden müssen.

Ich brauche keinen Luxus und vermeide unnötigen Konsum!

Von meinem heutigen Betrachtungshorizont aus gesehen, läge das noch weiter in der Zukunft, als ich bisher an Lebensjahren hinter mir habe. Nicht besonders motivierend. Auch nicht die Tatsache, dass viele Durchschinttsverdiener in ihrer wohlverdienten Rentenphase mit enormen Abschlägen und damit einhergehenden Einschränkungen leben werden müssen.

Durch einen konsumoptimierten, minimalistischen Lebensstil, gepaart mit einem klugen Vermögensaufbau, möchte ich es schaffen, das Ziel der finanziellen Freiheit zu erreichen bevor ich 50 Jahre alt bin. Statistisch betrachtet, sollte ich dann hoffentlich noch einige gute Jahre vor mir haben, in denen ich frei leben kann. Seit dem ich mich nun mit diesem Ziel beschäftige, habe ich auch in anderen Bereichen meines Lebens positive Änderungen vorgenommen. Diese beziehen sich im Wesentlichen auf die Bereiche Ernährung, sowie Sport und Fitness. Alles in allem versuche ich einen möglichst gesunden Lebensstil zu pflegen und unterhalb meiner Möglichkeiten zu leben. Ich strebe danach, Wissen aufzubauen und mein Geld möglichst klug an der Börse zu investieren. Meine Erfahrungen teile ich daher regelmäßig mit allen interessierten Lesern auf meinem Blog.

Es bedeutet für mich nicht, dass ich ein Leben im Luxus führen möchte und mir unnötige Dinge zulege, nur um andere mit meinem „Reichtum“ neidisch zu machen. Ich lehne unnötigen Konsum ab!


 Und wie sieht nun der Plan genau aus?

 

nullzinssparer-planNach der etwas philosophischen Einleitung, kommen wir nun zum rationalen Teil. Kann man die finanzielle Freiheit in einer Zahl ausdrücken? Was bedeutet es konkret und was braucht man dazu überhaupt?

Wie so oft im Leben, kommt es natürlich auf die eigenen Erwartungen an und den Lebensstil, den man führen möchte.

Der grobe Plan, den ich verfolge, sieht wie folgt aus:

Ich spare jeden Monat so viel wie ich kann und baue mir dadurch ein Portfolio an Vermögenswerten auf. Diese müssen mir ein regelmäßiges Einkommen generieren, welches meine monatlichen Lebenshaltungskosten irgendwann übersteigen soll.

Recherchiert man zu diesem Thema etwas im Internet, so wird man schnell feststellen, dass die Meinungen bei der Höhe des Vermögens, welches dafür erforderlich wäre, sehr weit auseinandergehen. Einige Schätzungen gehen dabei von mehreren hunderttausend Euro bis hin zu exorbitanten Millionen-Beträgen aus. Selbstverständlich hängt das Ganze auch noch von einigen weiteren Rahmenbedingungen ab, die einen wesentlichen Einfluss auf dieses Unterfangen haben.

Um nur einige zu nennen, wären das z.B. die jährliche Inflationsrate, die Steuerlast auf Kapitalerträge, die allgemeine Aktienmarktentwicklung und die erzielbaren Renditen. Das eigene Konsum- und Ausgabeverhalten spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Natürlich hängt es auch davon ab, wie viel man zum Leben braucht. Kommt man bereits mit 2.000€ im Monat zurecht oder muss es mehr sein?

Ein kleines Rechenbeispiel

Betrachten im Rahmen eines kleinen Gedankenexperiments ein paar hypothetische Zahlen. Nehmen wir mal an, dass wir unseren bisherigen Lebensstil mit einem monatlichen Einkommen von 2.000€ uneingeschränkt fortführen können. Wie hoch sollte dann unser Vermögen sein, um dieses Einkommen passiv generieren zu können, ohne dafür jeden Tag arbeiten gehen zu müssen?

Ich halte dieses Gedankenexperiment bewusst sehr einfach. Mir ist bewusst, dass jede Situation einzigartig ist und was für den einen ausreichend ist, kann für jemand anderen nicht zum Leben genügen. Die Zahlen können aber beliebig modifiziert werden, da es mir in dieser Betrachtung lediglich um das grundlegende Verständnis geht.

Nehmen wir in unserem fiktiven Beispiel also an, dass du Aktien der „Nullzinssparer Investment AG“ kaufen möchtest, da du langfristig vom Erfolg dieses Unternehmens überzeugt bist und sie seit Jahren regelmäßig Dividenden zahlen und dies auch in Zukunft fortführen werden. Du kaufst also, sagen wir, 10.000 Aktien, zu einem Preis von je 100€ je Aktie. Du bist also mit 1 Millionen Euro investiert und erhältst in Form einer Dividende 4€ pro Aktie und das jedes Jahr.

 


Anmerkung: Man sollte übrigens niemals all sein Geld in nur ein einziges Investment stecken. Stattdessen, sollte man das Risiko über mehrere Anlageobjekte- und Klassen streuen. Eine der Binsenweisheiten, die der durchschnittliche Häuslebauer in Deutschland fast immer außer Acht lässt. Es gilt ein Klumpenrisiko zu vermeiden.


 

Zurück zum Rechenbeispiel:

10.000Aktien x 4€ Dividende pro Aktie = 40.000€ Einnahmen pro Jahr bzw. 3.333€ pro Monat

Ziehen wir noch großzügig die fälligen Kapitalertragssteuern ab, kommen wir auf ein monatliches passives Einkommen in Höhe von 2.000€. Voraussetzung ist eine entsprechende jährliche Dividendenrendite. In diesem Beispiel wären es 4% pro Jahr. Der abgezogene Betrag fällt zwar mit fast 40% etwas hoch aus in dieser Rechnung, allerdings plane ich konservativ und kalkuliere lieber mit höheren Abgaben. Betrachtet haben wir dabei bisher nur den erzielten Cash-Flow aus unserem Investment, nämlich die 4% an Dividendeneinnahmen. Die durchschnittliche Aktienrendite der letzten Jahrzehnte liegt bei etwa 6% – 9% pro Jahr. Der Wert der Unternehmen in die wir investieren steigt also auch noch langfristig. Wirtschaftlich gut agierende Unternehmen, die erfolgreich handeln, erhöhen zusätzlich noch regelmäßig die ausgezahlten Dividenden.

Mit der richtigen Auswahl an Aktien (oder Fonds) und nur durchschnittlich erzielten Renditen bin ich der Meinung, dass man bei einem bodenständigen Lebensstil die finanzielle Freiheit bereits mit etwa 400.000€ erreichen kann.

Vermietete Immobilien als Rendite-Bringer

Natürlich gibt es auch noch alternative Anlageklassen, die ein regelmäßiges Einkommen generieren. Zum Beispiel kannst du dir eine Immobilie zulegen, diese Vermieten und mit Hilfe der monatlichen Mieteinnahmen den Kredit bei der Bank abzahlen und gleichzeitig einen positiven Cash-Flow erzielen. Auch hier muss die Rendite natürlich stimmen, damit es sich rechnet. In München oder anderen Ballungsräumen wirst du diese Renditen in A-Lagen als Privatinvestor kaum erzielen können.

Immobilieninvestements finde ich zwar spannend, diese sind allerdings kein Bestandteil meiner Strategie, jedenfalls noch nicht. Ich konzentriere mich zu 99% auf Aktien-Investments, da diese innerhalb meines Kompetenz-Kreises liegen und man sich auch nicht mit renitenten Mietern oder nicht funktionierenden Toilettenspülungen rumärgern muss. Das übrige 1% nutze ich für Kryptowährungen, der große Hype seit 2017.


Vermögensaufbau mit Hilfe von Aktien und wie ich dabei vorgehe

 

Im Durchschnitt erzielte der Aktienmarkt in den letzten 50 Jahren eine jährliche, inflationsbereinigte Rendite zwischen 6% – 9%. Wie bei wertschwankenden Anlageklassen üblich, pendeln Aktienkurse langfristig um ihren Mittelwert.

Das bedeutet, dass es auch Jahre mit negativen Renditen geben kann, im Gegenzug aber auch Jahre mit überdurchschnittlich hohen Renditen. Über einen ausreichend langen Zeitraum betrachtet, kann man also sein Vermögen mit Hilfe von Aktien signifikant erhöhen.

Ich empfehle an dieser Stelle mal einen Blick auf das DAX Rendite Dreieck des Deutschen Aktieninstituts zu werfen. Dieses stellt die langfristigen Wertentwicklungen des Aktienmarktes sehr gut dar.

Ich selber, sehe mich als langfristig orientierten Value-Investor (siehe Strategie & Depot). Den Kauf einer Unternehmensaktie betrachte ich so, als würde ich das gesamte Unternehmen erwerben. Gewissermaßen ist es ja genau das, nur eben in Form eines kleinen Bruchteils des Gesamtunternehmens.

Ich bin nicht an kurzfristigen Gewinnen interessiert und möchte die Aktien so lange wie möglich halten (buy & hold). Daher kaufe ich nur Aktien von Unternehmen, bei denen ich mir sicher bin, dass sie ein langfristig erfolgreiches Geschäftsmodell haben. Ich vermeide gehypte Unternehmen, die noch nicht lange am Markt sind. Genauso wie Unternehmen, die nicht ausreichend profitabel sind oder zu hoch verschuldet sind.

Zu welchem Preis kauft man eine Aktie?

Es ist hinlänglich bekannt, dass sogenanntes Market-Timing nur sehr begrenzt funktioniert. Den perfekten Kauf- und Verkaufszeitpunkt zu prognostizieren ist so gut wie unmöglich. Derzeit sind viele gefragte Unternehmen extrem überbewertet. Der Preis, den man für eine Aktie zahlt, ist das Eine. Der tatsächliche Wert, den man im Gegenzug bekommt, ist etwas anderes. Es gilt den „fairen Wert“ eines Unternehmens zu ermitteln und die Aktie nicht zu teuer zu kaufen.

Kannst du die Nerven behalten? Der Grund, warum wir Deutschen Aktien so verschmähen.

Ich investiere nur Geld, das ich entbehren kann. Würde morgen die Börse für die nächsten paar Jahre schließen, könnte ich mein Leben unbeeinträchtigt fortführen und das ohne Abstriche.

Der Börsengang der Telekom im Jahr 1996 löste in Deutschland einen kleinen Börsenhype aus. Viele Menschen kauften sich die T-Aktien und der Kurs schoss von 15€ auf 95€ in die Höhe. Unter der falschen Annahme, immer weiter steigender Aktienkurse, kauften viele Privatanleger immer mehr Aktien. Viele hofften dabei auf das schnelle Geld, andere wiederum hatten Angst etwas zu verpassen und warfen ihr Geld erst sehr spät in den Markt (FOMO – Fear Of Missing Out). Als die magentafarbene Blase platzte, fielen die Kurse auf unter 10€.

Heute hat sich der Kurs der Deutschen Telekom bei etwa 15€ eingependelt. Sehr viele von Gier getriebene Privatinvestoren verloren in diesem Crash eine Menge Geld. Seit diesem Zeitpunkt hat sich bei vielen Deutschen der Glaube festgesetzt, dass Aktien reines Glücksspiel wären und man damit nur Geld damit verlieren kann. Aktien haben daher in Deutschland bis heute keinen guten Ruf. Zu unrecht! Deutsche investieren so wenig wie kein anderes Volk in der westlichen Welt. Die Aktienquote der Deutschen beträgt nur etwa 13%.

Hast du einen langen Atem?

Viele unterliegen dem Irrglauben, dass man an der Börse schnell reich werden kann. Es gibt sicher einige wenige Spekulanten, die es geschafft haben. Für die Mehrheit der Privatanleger, trifft das aber sicher nicht zu.

Jeder sollte sich bewusst sein, dass der Vermögensaufbau eine langfristige Angelegenheit ist. Der Faktor Zeit spielt eine wichtigste Rolle und man sollte mindestens zehn Jahre, besser noch 20+ Jahre planen. Der Zinseszinseffekt ist ein mächtiges Instrument beim Sparen und belohnt diejenigen, die ihn lange für sich arbeiten lassen. Auf die Frage nach der stärksten Kraft im Universum antwortete Albert Einstein einst spontan: „Das ist der Zinseszins!“

Je früher man beginnt und je länger man dabei bleibt, desto höher fällt der Zinsertrag aus den man dann wieder regelmäßig reinvestieren kann. Somit kann aus einem anfänglich kleinen Schneeball eine riesige Lawine entstehen.